Unsere Geschichte

Unsere Geschichte

Was ist denn das, eine Gufl?

...diese Frage wrd uns immer wieder gestellt: Als Gufl wurde früher ein Unterstand im Gebirge bezeichnet, der Mensch und Tier Schutz vor Wind und Wetter bot.

Was lag also näher, als das Bergbauernhaus auf 1337m Seehöhe so zu nennen - die Neue Gufl blickt auf eine lange Geschichte zurück.

Erbaut im Jahre 1605 war das Haus eine Heimat für 2 große Familien, die dort zeitweise mit bis zu 14 Kindern je Familie (also 32 Personen!) lebten. Ca. im Jahre 1880 wurde der Bauernhof von 2 Bauern in Tulfes gekauft und als Aste geführt. Als es dann Mitte des voigen Jahrhunderts immer wieder zu Überschwemmungen kam, welche die Wisen und das Gebäude arg in Mitleidenschaft gezogen haben, entschied sich der damalige Mitbesitzer Franz Kößler (Großvater der jetzigen Wirtin Karin Kößler), das Gebäude zu übernehmen, neu aufzubauen und zusätzlich zum Stall und Tennen ein Berggasthaus zu errichten. Im Jahre 1968 wurde es unter dem Namen Jagdhaus Neue Gufl eröffnet.

Bis 1982 erlebte die Neue Gufl dann einige Pächter und so manche gemütliche Stunde inmitten des herlichen Bergpanoramas am Tulferberg, ehe dann mit Herta die bislang erfolgreichste Pächterin kam. Sie schaffte es, trotz enes schwierigen Starts (Zimmerbrand im Jahre 1983), das Gasthaus innerhalb kurzer Zeit zum fixen Treffpunkt für Wanderer, Tourengeher, Schifahrer und Mountainbiker zu machen. Auch die "Glungezer Füchse" - ein Pensionistenverein in der Region Hall - erinnern sich noch an den einen oder anderen feucht fröhlichen Abend in der Neuen Gufl. So elangte das Gasthaus landauf landab einen guten Ruf, ehe Herta 2005 nach 23 Jahren in Ihre wohlverdiente Pension ging.

Danach gab es bis zum Schicksalstag, am Sonntag den 24. Juni 2006 noch ein kurzes Gastspiel eines deutschen Pächters, der die Neue Gufl eine Wintersaison lang bewirtschaftete. Am besagten Datum kam es um ca. 4 Uhr in der Früh zum Vollbrand des Gebäudes, der den Großteil der damals schon in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten vollends zerstörte.